Die bayerische Landesausstellung 2010 zeigt an drei Standorten die lange Geschichte, die Bayern und Italien verbindet. Im Kloster St. Mang in Füssen werden die bayerisch-italienischen Verbindungen von der Antike bis ins frühe 19. Jahrhundert gezeigt. In Augsburg wird die Geschichte im Staatlichen Textil- und Industriemuseum bis in die Gegenwart fortgeführt: Die Sehnsucht nach Kultur, Sonne und Meer zog die Italienreisenden seit dem 19. Jahrhundert gen Süden, während das Versprechen eines besseren Lebens viele Italiener in den Norden lockte. Im Maximilianmuseum werden »das Welsche und das Deutsche« in der Kunst des 15./16. Jahrhunderts beleuchtet.

Das Key Visual inszeniert die Idee des kreativen Dialogs zwischen Bayern und Italien, indem die Köpfe eines bayerischen Löwen und einer italienischen Schönheit einander gegenüber gestellt werden. Der unmittelbare, intensive Blickkontakt der beiden marmornen Statuen sowie die harmonische Komposition der korrespondierenden Umrisslinien deuten die energie- und spannungsgeladene Beziehung der beiden Länder und ihrer Kunstschaffenden und Handwerker an, aus denen die in der Ausstellung präsentierten Exponate entstanden sind. Die Gestaltung der Typografie spielt mit der bayerischen Wappenfarbe und den Farben der italienischen Trikolore, wobei das beiden gemeine Weiß in die Mitte gerückt wird.

Ausstellungsorte:
Kloster St. Mang, Füssen
Staatliches Textil- und Industriemuseum, Augsburg
Maximilianmuseum, Augsburg

Direktor: Dr. Richard Loibl
Ausstellungsleitung: Dr. Rainhard Riepertinger
Ausstellungsgestaltung: Tido Brussig Szenerien, München


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Jahr: 2010
Ausstellungsfläche: 1.300 / 1.500 qm


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