Auf rund 1600 qm werden nun ca. 900 Objekte unter einheitlichen gestalterischen Parametern präsentiert.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Jenseitsvorstellungen und Totenkult. Bei der Gestaltung wurde deshalb konsequent versucht, den Besucherinnen und Besucher eine Begegnung »Auge in Auge« mit den Verstorbenen des Alten Ägyptens zu ermöglichen.

Der Farbgebung nimmt das natürliche Farbenspiel von Ausgrabungsstätten in der Wüste auf, das von den unterschiedlichen Sand- und Erdfarben sowie den Einfallswinkeln der Sonnenstrahlung bestimmt wird. Dieses Spektrum harmoniert auf besondere Weise mit der Materialität der Exponate und vermag sie optimal zu präsentieren.

Die Besucherinnen und Besucher finden sich von einer abstrakten Wüstenlandschaft umgeben, die nicht nur farblich, sondern auch in der Geländemodellierung an Außenwänden und Einbauten angedeutet wird. Sie werden dann in das Innere von stilisierten Grabkammern geleitet, in denen sie die Rituale der Mumifizierung und Bestattung kennenlernen.

Die Ausstellungsarchitektur basiert auf Gängen und Grabräumen, die auf ihre Grundideen reduziert wurden. Durch Sichtschlitze in den Einbauten werden Achsen geöffnet, die Verbindungen zwischen den weit gespannten geschichtlichen Epochen schaffen. Einzelne Segmente, in denen die Ideenwelt der Alten Ägypter im Mittelpunkt stehen, sind durch eine von verschiedenen Blautönen geprägte Farbigkeit hervor gehoben.

Leitende Direktorin: Dr. Katja Lembke
Wissenschaftliche Kuratorin: Dr. Barbara Magen


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Jahr: 2011
Ausstellungsfläche: 480 qm


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